Der SVBB übernimmt Verantwortung und setzt den Ligabetrieb aus

Berlin. Das hohe Infektionsgeschehen hat den Squash Verband Berlin Brandenburg e.V. dazu veranlasst den Ligabetrieb für die Ober- und Landesliga zu unterbrechen. „Als Ausrichter des Wettkampfbetriebes haben wir eine Sorgfaltspflicht gegenüber unseren Spielerinnen und Spielern“ so Alexander Korsch, Präsident des SVBB. „Trotz strengem Hygienekonzept macht es keinen Sinn sich dem Risiko einer Ansteckung auszusetzen. Wir wollen den Vereinen auch eine Planungssicherheit geben.“ so Korsch weiter. Die Inzidenz für Berlin ist inzwischen auf über 100 gestiegen. Spielerinnen und Spieler waren verunsichert und im Gewissenskonflikt, ob man seine Teilnahme am Ligabetrieb aufrecht hält oder sich doch dafür entscheidet, sich und seine Familien keinem unnötigen Risiko auszusetzen. „Für den einen ist das Risiko tragbar und für den anderen eben nicht. Dadurch können die Mannschaften eventuell nicht optimal aufstellen. Das könnte zu einer Wettbewerbsverzerrung führen.“ erklärt Sascha Müller, Vizepräsident Sport des SVBB.

Die Regionalliga ist bisher nicht davon betroffen. Der als Nordverbund genannte Zusammenschluss aus den Landesverbänden Berlin-Brandenburg, Hamburg, Niedersachsen, Schleswig-Holstein und Sachsen ist aber auch schon in der Diskussion. „Wir gehen davon aus, dass der Nordverbund unserer Entscheidung folgen wird. Der Spielbetrieb sollte sich am schwächsten Glied mit dem höchsten Inzidenzwert orientieren und das ist derzeit Berlin.“ hofft Alexander Korsch auf eine schnelle Entscheidung.

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