Tag 1 und 2 – Deutsche Mannschaftsmeisterschaft der Damen

Liga News

1.Tag – Anreise

Freitag, der 13. ist nicht immer ein Unglückstag. Für die 1. SCB Damen war es ein großer Tag, da sie nach vielen Jahren endlich zu den Deutschen Mannschaftsmeisterschaften in der Nähe von Stuttgart, nach Böblingen, fahren durften. Trotz mehrmaligen Siegen in den Vorjahren war es jedoch aus verschiedenen Gründen nicht möglich, an diesem Event teilzunehmen.

Umso mehr freuten sich unsere Damen auf ein spannendes Wochenende mit 3 erfahrungsreichen Spielen, die ihnen bevorstanden. Bisher haben die Damen nur Regional Ihre Spiele bewältig. Nun konnten sie sich auch mit überregionalen Spielerinnen, die teilweise auch in der Weltrangliste notiert sind, messen. Voll motiviert und mit sehr „guter Laune“, das auch das Motto dieser Fahrt war, fuhren die Spielerinnen Inga Jörger, Xenia Schlingelhof, Jagoda Danielewicz, Patricia Braun und Herniette Keding sowie Betreuer Andreas Ziemer Richtung Stuttgart.

Trotz langer Fahrt und leerem Magen ließen es sich Jette und Andy nicht nehmen bei der Teamleader-Besprechung bei wichtigen high-low-Diskussionen mitzumischen. Auch das restliche Team bereitete sich auf die kommenden Tage vor, indem die Speise- und Getränkekarte auswendig gelernt wurde. Nach einer Stärkung bei Luigi, der für seine sauberen Tischdecken bekannt ist, und einer direkt darauf folgenden kurzen Nacht ging es auf zum ersten Spiel.

2. Tag – 1. Spiel

Am nächsten Morgen erwartete die Mannschaft ein leckeres Frühstück im Spielerhotel, wo auch bekannte Squashspieler der Herren Bundesliga, die in Böblingen die Endrunde ausspielten, übernachtet haben.

Der erste Gegner stand nun fest—die gesetzte Nummer 2, der SC Monopol Frankfurt. Zunächst spielten an Position 3 Patti gegen Zuzana Jirkovska. Mit viel guter Laune und Tips des Coaches Heiko versuchte das Team des 1. SCB gegen die Trommeln des SC Monopol Frankfurt anzukommen. Und so erkämpfte sich Patti 4,5 und 8 Punkte. Es folgte das Spiel an Position 1, bei dem sich Inga gegen die amtierende deutsche Meisterin, Sharon Sinclair, beweisen musste. Das Ergebnis kann sich sehen lassen. Sie brachte 4,8 und 3 Punkte nach Hause. Auch Xenia an Position 2 verlor nur knapp gegen die deutsche Nummer 7, Nicole Fries, mit insgesamt 13 Punkten. Wie erwartet war das erste Spiel schnell vorbei, aus dem aber viele Erfahrungen gewonnen wurden.

2. Tag – 2. Spiel

Im zweiten Spiel des Samstags (14.05.2016) ging es für die Mädels des 1. Squash Club Berlin e.V. gegen die Mannschaft vom SRV im Westen. An Position drei wurde nun Jagoda Danielewicz gesetzt, welche auch gleich als erste Spielerin dieser Begegnung antreten sollte.

Jagoda startete gegen Deborah Riedel, welche aktuell Position sechs in der NRW-Damen-Rangliste bekleidet. Damit hatte Jagoda eine schwere Gegnerin in ihrem ersten Spiel dieses Turniers. Die daraus resultierende Aufregung schlug trotz höchster Motivation und bester Laune dann auch zu Buche. Jagoda gab ihr Bestes und ihre Teammitglieder feuerten sie von draußen lautstark an. Trotz der guten Stimmung und Unterstützung seitens ihres Teams verlor sie letztendlich mit einem deutlichen 3:0 (2-11, 4-11, 2-11).

Das zweite Match bestritt Inga Jörger an Position eins. Ihre Gegnerin hieß Natalie Grinham aus den Niederlanden, aktuell Position 43 in der Damen-Weltrangliste. Somit hatte Inga ein sehr schweres Spiel vor sich. Höchst motiviert und voller Vorfreude auf ein Spiel gegen eine erstklassige Kontrahentin ging sie in den Court und konnte mit ihrer Laufkraft und Spielfreude Natalie Grinham im ersten Satz vorübergehend überraschen. Sie erkämpfte sich so ein 6-11 im ersten Satz, konnte jedoch in den beiden folgenden Sätzen kaum punkten. Letztendlich ergab sich auch hier trotz unüberhörbarer Anfeuerung von außerhalb des Courts und unübersehbarer Anstrengungen seitens Inga ein 3:0 (6-11, 1-11, 3-11).

Im letzten Spiel dieser Begegnung traf Xenia Schlingelhof auf Nele Hatschek, die auf Position fünf der Deutschen Rangliste der Damen geführt ist. Damit erwartete Xenia ein hartes Spiel gegen eine unbestreitbare Favoritin. Höchste Konzentration und Laufkraft verhalfen Xenia zu einem sehr ansehnlichen Spiel gegen die Nordrhein-Westfälin. So rief sie starken Jubel bei ihren Berliner Teammitgliedern hervor, die vor dem Court mitfieberten und bei Xenia stets für ein Schmunzeln auf den Lippen sorgten. Motivation und Kampfgeist sorgten für ein spannendes Spiel, welches Xenia dennoch nicht für sich entscheiden konnte (5-11, 5-11, 8-11).

Alles in allem haben sich unsere Mädels des 1. Squash Club Berlin e.V. wacker gegen die übermächtigen Kontrahentinnen des SRV im Westen geschlagen. Mit viel Kampfgeist und guter Stimmung konnte ein spannendes Match geliefert werden, wenn auch ein Sieg verwehrt blieb.

Die Spiele der Damen dauerten bis 15 Uhr. Danach fingen die Spiele der Herren an. Bekannte deutsche Squashspieler wie Simon Rösner aber auch internationale Persönlichkeiten wie Grégory Gaultier und Ramy Ashour konnte man live auf dem Squashcourt bewundern. Die 1. SCB Mädels liesen sich natürlich die Chance nicht entgehen, mit den Weltstarts ein Foto zu machen.

Nach einem langen Tag ist das Team aus Berlin gegen 23:00 Uhr wieder im Hotel angekommen.

 

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