NACH ZWEI JAHREN VERLIERT DIE HAUPTSTADT IHR BUNDESLIGATEAM

Bundesliga

Der 1. SC Berlin erreicht im Kellerduell gegen den SV Neumünster nur ein Unentschieden verloren und steht als erster Absteiger aus der 2. Bundesliga Nord fest.

Andreas Ziemer (Teammanager 1. SC Berlin) plauderte für uns etwas aus dem Nähkästchen.
Zu allererst möchten wir uns bei allen Fans und Zuschauern bedanken, die unsere Heimanlage immer aus allen Nähten platzen liesen. Ihr wart klasse. Ein großer Dank geht auch an unsere Sponsoren ohne die unser Bundesligaabenteuer nicht möglich gewesen wäre.

 Nach dem zufälligen Aufstieg vor 2 Jahren hieß unsere Devise: "Schauen wir mal. Und vor allem spass haben." Es war schon riesig alle 4 Wochen spitzen Squash in Berlin zu sehen. Besonders die Spiele an Position 1 waren meist von einer Qualität die man in Berlin leider nur selten sieht. Mit unserem Topspieler Nadav Tannen hatten wir nicht die beste #1, aber menschlich einen Hauptgewinn. Nach dem unerwarteten verbleib in der Liga musste erst einmal unser Vereinspräsident von einer weiteren Saison überzeugt werden. Der 1. SC Berlin ist zwar einer der größten Vereine Berlins und gut aufgestellt, aber im Geschäft der "großen" noch immer in der Ausbildung.
Die zweite Saison ist ja bekanntlich die schwerste und so hat es uns dieses Jahr getroffen.
Wir schauen auf zwei schöne Jahre in der 2. Bundesliga zurück in den wir fast allen Spielern die Möglichkeit, Erfahrung in der 2. Bundesliga zu sammeln ermöglicht haben.
Wir hoffen unsere Fans gut unterhalten zu haben und freuen uns euch zu der Regionalliga Nord wieder zu sehen.

Folgend der Nachbericht zum letzten Spieltag der 2. Bundesliga Nord

SV NEUMÜNSTER – 1. SQUASH CLUB BERLIN (2:2)

1. Olivier Pett : Nadav Tannen 11:7 11:6 11:6 3:0
2. Hendrik Remer : Felix Unger 5:11 11:6 6:11 2:11 1:3
3. Christoph Schmadtke : Stephan Wirwa 11:5 11:7 9:11 11:9 3:1
4. Lennard Jessen : Oliver Wenk 9:11 11:6 8:11 8:11 1:3

Zum Abschlussspieltag ihrer vierten Zweitligasaison in Folge gab es mit dem 2:2 Unentschieden gegen den Absteiger SC Berlin einen versöhnlichen Saisonabschluss. Lennard Jessen an Position 4 begann etwas nervös und konnte nach Satzrückstand zum 1:1 ausgleichen. Doch in der Folge zog er sein Konzept der aggressiven Spielweise nicht vollständig durch und musste damit am Ende die 1:3-Niederlage hinnehmen. Mannschaftsführer Christoph Schmadtke ging rasch mit 2:0 in Führung, ehe er Satz 3 abgeben musste. Mit einer offensiven Spielweise und Kampfgeist sicherte er sich den vierten Durchgang und brachte den SVN zurück in die Erfolgsspur. SVN-Spitzenspieler Olivier Pett überzeugte auf ganzer Linie beim glatten 3:0 Sieg gegen Nadav Tannen. Hendrik Remer verlor zwar gegen den Berliner Einzelmeister Felix Unger, doch sein gewonnener Satz brachte am Ende durch mehr gewonnene Sätze den Zusatzpunkt beim erzielten Unentschieden. Mit dem weiter gefestigten Platz 7 (von 9 Teams) kann der SVN damit sicher für kommende Zweitligasaison planen, womit man ebenfalls den freiwilligen Abstieg des Erstligisten Hanse Squash Hamburg in die 2. Liga Nord kompensieren kann. „Am Ende sollte es nicht sein. Wir verabschieden uns nach zwei Jahren Bundesliga in der Hauptstadt von unseren Fans und der 2. Bundesliga mit einem Unentschieden gegen die Münsteraner. Herzlichen Glückwunsch an das Team von Schwelm Remscheid zum Klassenerhalt und den Bremer Jungs zur Meisterschaft“, lautete das sportlich-faire Resümee von Berlins Spielführer Andreas Ziemer.

1. SQUASH CLUB BERLIN – PADERBORNER SC 2 (0:4)

1. Nadav Tannen : Cederic Lenz 11:7 3:11 10:12 8:11 1:3
2. Felix Unger : Friedrich Scheel 5:11 9:11 7:11 0:3
3. Stephan Wirwa : Tobias Wächter 13:11 8:11 5:11 5:11 1:3
4. Thorsten Schuster : Frank Leidiger 7:11 1:11 1:11 0:3

In exakt derselben Besetzung wie im Hinspiel im Dezember, das Paderborn damals mit 3:1 gegen Berlin für sich entscheiden konnte, traten beide Teams gegeneinander an. Das Ergebnis sollte dieses Mal noch deutlicher ausfallen. Frank Leidiger bestimmte das erste Spiel gegen Thorsten Schuster nach Belieben und brachte den PSC in Führung. Tobias Wächter benötigte dieses Mal einen Satz mehr, um den erfahrenen Stephan Wirwa in die Schranken zu verweisen. 3:1 lautete das Ergebnis am Ende. Cederic Lenz revanchierte sich gegen den Israeli Nadav Tannen für seine knappe Hinspiel-Niederlage und bezwang seinen Gegner eindrucksvoll in vier Sätzen. Auch Friedrich Scheel konnte sich im Vergleich zu seinem knappen Fünfsatzsieg im Hinspiel deutlich steigern und siegte gegen Felix Unger in drei Durchgängen. 

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