NACHBERICHT – 7. SPIELTAG – 2. BUNDESLIGA NORD

Bundesliga

Als Spieler freute sich Andreas Ziemer in der Bundesliga die ersten Gehversuche zu machen, aber als Teammanager schlug er die Hände über dem Kopf zusammen.

1. Squash Club Berlin – ST Aplerbeck (0:4)
1 Felix Unger : Dustin Eickhoff 9:11 11:0 9:11 8:11 1:3
2 Stephan Wirwa : Nils Richard Sporkmann 8:11 8:11 10:12 0:3
3 Karsten Pfuhl : Felix Göbel 7:11 9:11 5:11 0:3
4 Andreas Ziemer : Kai Klosa 4:11 5:11 5:11 0:3

„Es ist mal wieder wie verhext. Drei Tage vor dem angesetzten Spiel habe wir vermeintlich ein Luxusproblem und können aus dem Vollen schöpfen und dann kommt mal wieder alles anders. Ohne die etablierten Stammkräfte Nadav Tannen und Thorsten Schuster hatten wir gegen den ST Aplerbeck keine Chance", meinte Teammanager Andreas Ziemer, der selbst auf Position 4 zum Einsatz kam. Als Spieler freute er sich in der Bundesliga die ersten Gehversuche zu machen, aber als Teammanager schlug er die Hände über dem Kopf zusammen. Die Berliner waren von Anfang an ohne Siegchance: Ziemer gegen Klosa, Pfúhl gegen Göbel verloren ohne Satzgewinn. Felix Unger holte zwar einen Satz gegen Dustin Eickhoff, dies änderte aber nichts an dem Ende aller Hoffnungen schon nach drei Spielen. Und auch Stephan Wirwa konnte gegen Nils Richard Sporkmann nichts ausrichten.

1. Squash Club Berlin – Squash-Tigers Brüggen (0:4)
1 Felix Unger : Jan Van den Herrewegen 9:11 16:18 3:11 0:3
2 Stephan Wirwa : Phillip Weinthal 7:11 9:11 9:11 0:3
3 Karsten Pfuhl : Janosch Thäsler 7:11 7:11 7:11 0:3
4 Andreas Ziemer : Michael Seidel 12:14 11:8 5:11 5:11 1:3

Das Fazit war kurz und trocken, das Andreas Ziemer für die Berliner zog, und es ließ an Deutlichkeit nichts zu wünschen übrig: „Nichts zu holen. In der Aufstellung sind wir nicht zweitligareif. Unser herzlicher Glückwunsch geht an das Team aus Neumünster zum Klassenerhalt." Ganz anders verständlicherweise ist die Stimmungslage in Brüggen, bei den kleinen Tigers mit dem unersättliche Appetit: „Diese drei Punkte haben wir uns redlich verdient. Den Platz im Mittelfeld haben wir jetzt ganz sicher und sind als Aufsteiger sehr, sehr zufrieden und freuen uns über eine ganz tolle Saison in der 2.Bundesliga Nord. Das recht glatte Ergebnis gegen Berlin täuscht ein wenig, denn das Berliner Team hat bis zum letzten Punkt erbittert gekämpft. Wir wünschen den Berlinern, dass sie den Klassenerhalt noch schaffen. Leider hat es gegen Dortmund zu keinem Punkt gereicht, sonst wären wir sogar an Diepholz vorbei. Jetzt haben wir Spannung pur am letzten Spieltag beim Kampf um den Platz drei. Was will der sportbegeisterte Squasher mehr", sagte Teammanager Udo Thäsler nach dem glatten 4:0 mit nur einem Satzgewinn, den Berlins Teammanager Andreas Ziemer auf Position 4 gegen Michael Seidel einspielte.

Quelle: http://squash-bundesliga.de

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