NACHBERICHT – 6. SPIELTAG – 2. BUNDESLIGA NORD

Bundesliga

Platz gehalten, aber leider nicht gefestigt.

1. Squash Club Berlin – 1. Bremer SC (0:4)
1. Nadav Tannen :Anthony Graham 11:9 5:11 2:11 8:11 1:3
2. Felix Unger : Norman Junge 8:11 5:11    7:11 0:3
3. Stephan Wirwa : Jan Ole Bleil 10:12 5:11 10:12 0:3
4. Karsten Pfuhl : Edgar Schneider 6:11 7:11 6:11 0:3

In Bestbesetzung reisten die Bremer in die Hauptstadt. Sie wollten sich nicht sagen lassen, nicht alles getan zu haben, um die Meisterschaft erneut an die Weser zu holen. Und – um es vorweg zu nehmen – die Anstrengungen wurden belohnt. Klar war, dass die Berliner kein allzu harter Brocken werden würde. Der Hauptstadtclub spielte mit dem Israeli Nadav Tannen, Felix Unger, Stephan Wirwa und Karsten Pfuhl, Bremen ging mit dem Engländer Anthony Graham (WRL Nr. 154), Norman Junge, Jan Ole Bleil und Edgar Schneider in den Court. Allein die Aufstellung der Bremer hatte etwas Furchteinflößendes. Ein Top-100-Spieler in der Weltrangliste und drei ehemalige Erstligaspieler boten die Weserstädter auf. Und so nahm es kein Wunder, dass die Begegnung recht einseitig verlief. Einzig Nadav Tannen gelang es, Graham im ersten Satz zu düpieren, danach war auch er chancenlos. Alle anderen Berliner Mitstreiter konnten keinen Satzgewinn verbuchen.

SRC Schwelm-Remscheid – 1. Squash Club Berlin (2:2)
1. Stefan Leifels : Nadav Tannen 12:10 11:3 11:7 3:0
2. Alexander Schuttkowski : Felix Unger 11:13 11:9 5:11 12:10 2:11 2:3
3. Lukas Scholz : Stephan Wirwa 5:11 11:9 10:12    9:11 1:3
4. Simon Wolter : Karsten Pfuhl 11:9 11:4 11:9 3:0

Lange hatten die Remscheider auf dieses Erfolgserlebnis gewartet. Und fast hätte es zum ersten Dreier für den Aufsteiger gereicht. Für Götz Mönninghoff kam der lange an der Hand verletzte Lucas Scholz ins Team. Zunächst brachte Simon Wolter, der an diesem Tag erneut eine überragende Leistung zeigte, die Remscheider in Führung. Danach verlor Lucas Scholz in vier Sätzen gegen Stephan Wirwa. Scholz war die fehlende Spielpraxis deutlich anzumerken. Stefan Leifels zeigte gegen Nadav Tannen, dass er noch nichts verlernt hat. Lediglich im ersten Satz hatte er Mühe, musste in den Tie-Break, gewann aber anschließend souverän. Alexander Schuttkowski hatte den Sieg auf dem Schläger gegen den Berliner Felix Unger. Ihm fehlte am Ende die Kraft. So blieb es bei einem gewonnenen Unentschieden, aber die Remscheider haben gezeigt, dass sie sich noch nicht aufgegeben haben. „Erhofft haben wir im Vorfeld einen Sieg über Berlin. Ein letztlich gewonnenes Unentschieden hilft den Spielern nicht wirklich viel“, ist die Meinung Friedrich Krügers, Vorsitzender des SC Schwelm-Remscheid.

Quelle: http://squash-bundesliga.de

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