NACHBERICHTE – 3. SPIELTAG – 2. BUNDESLIGA NORD

Bundesliga

1. SQUASH CLUB BERLIN – ST APLERBECK (2:2)

Die Berliner hatten sich einiges vorgenommen zur Heimspielpremiere in dieser Saison: Allerdings misslang der Start gründlich, denn Thorsten Schuster hatte gegen Kai Klosa nichts zu bestellen. Als auch Stephan Wirwa gegen Felix Göbel in vier Sätzen verloren hatte, standen die Hauptstädter schon mit dem Rücken zur Wand. Auch der Israeli Nadav Tannen strapazierte die Nerven der 50 Berliner 

Zuschauer mit seinem verschlafenen ersten Satz. Danach drehte er jedoch das Match gegen Dustin Eickhoff und Hoffnung kam auf. Das entscheidende vierte Spiel zwischen Felix Unger und Nils Richard Sporkmann brachte dann Spannung bis zum Ende des fünften Satzes. Unger hatte dabei das glücklichere Ende für sich. „Klasse Stimmung und volles Haus zum ersten Heimspiel der Saison. Spielerisch leider mit mehr Tiefen als Höhen, aber wir können mit dem einen Punkt gut leben“, bilanzierte Teammanager Andreas „Andy“ Ziemer.

SQUASH-TIGERS BRÜGGEN – 1. SQUASH CLUB BERLIN (1:3)

Dass die Brüggener nicht zu unterschätzen sind, das hatte sich auch bei den Berlinern herumgesprochen und so gingen sie hoch konzentriert zu Werke. Thorsten Schuster gewann verdient 3:0 gegen Michael Seidel. Anschließend kämpfte Janosch Thäsler einen etwas müden Stephan Wirwa in fünf Sätzen nieder. Das Spitzenspiel zwischen Marc ter Sluis und dem Berliner Nadav Tannen war schließlich der Höhepunkt des Nachmittags in Berlin und der Beleg, dass sportliche Fairness im Squash kein Fremdwort sein muss. Ein wahrer Krimi wurde den Berlinern geboten, in dem ter Sluis, den vom Schiedsrichter schon gegebene Matchball im fünften Satz verschenkte, da er seinen letzten Punkt zum Stand von 11:7 als Letball wiederholen ließ. Im anschließenden vierten Spiel siegte Felix Unger klar gegen den ausgepowerten Phillip Weinthal, so dass am Ende die Berliner den Gesamtsieg feiern durften. Berlins Spielführer Andreas Ziemer vergaß jedoch nicht, den Gegner zu würdigen: „Großes Lob an die Thäsler-Jungs. Das war beste Werbung für unseren Sport.“ „Was war das für eine dramatische Begegnung! Drei Punkte waren genauso möglich wie keiner. Leider war es am Ende bei 169:169 Spielpunkten nur ein gewonnenes Einzelspiel und kein einziger Punkt“, bedauerte hinterher Udo Thäsler.

30.11.2013 4. Spieltag 1. SC Berlin in Neumünster  

Quelle: http://squash-bundesliga.de 

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